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Mord ist nichts für junge Damen

Abigail Rook Author
Veröffentlicht von in Jugendbuch · 26 Januar 2020
Ich habe das Buch gelesen, als ich noch sehr jung war, und ich habe es geliebt. Die liebenswerten Charaktere, die britische, beinahe düstere Internatsatmosphäre - alles ist sehr schön und harmonisch miteinander abgestimmt. Und im Höhepunkt steht noch immer der mysteriöse Mord, der so lange vertuscht bleibt, bis die beiden Hobbydetektivinnen die Wahrheit darüber ans Licht bringen können und somit schlussendlich der Polizei weiterhelfen.

Ich fand, dass die Stimmung sehr authentisch war und bin vor allem ein großer Fan davon, dass England nicht Hazels Vaterland ist (oder doch - sinnbildlich gesehen), denn für mich klingt das nach einer mutigen Bewegung gegen Rassismus, welcher vor allem in den 1930er Jahren, in denen das Buch spielt, wahrscheinlich ein großes Problem war.
Mir gefällt ebenfalls, dass Daisy und Hazel sich selbst zwar oft als Sherlock und Watson bezeichnen (wenn auch hauptsächlich Daisy), aber jedoch keinesfalls so sind. Denn im Gegensatz zu Sherlock Holmes, der in seinen Fällen doch eigentlich Alleingänger war, sind die beiden Mädchen aufeinander angewiesen und können einen Fall nicht ohne einander lösen. Somit ist die Watson-Rolle, die Hazel einnehmen würde, sehr viel wichtiger, als sie in den Sherlock-Holmes-Romanen gewesen ist.

Die Auflösung war für mich unerwartet aber in einem guten Sinne, und alles in allem nenne ich dieses Werk einen erfolgreichen Auftakt in die Reihe!



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